UNESCO-Welterbe im Harz - Altstadt von Goslar

Die noch weitgehend von Wall- und Grünanlagen umgebene Goslarer Altstadt zählt zu den bedeutendsten geschlossen erhaltenen historischen Städten der Welt. 

Imposante Bauwerke und malerische Gassen

Auf mittelalterlichem Grundriss sind auf nur einem Quadratkilometer 1500 Fachwerkgebäude des 15. bis 19. Jh. erhalten. Das reizvolle Stadtbild mit seinen engen Straßen überragen die mächtigen Türme der romanischen Kirchen.

Mit Kaiserpfalz, Rathaus, Stadtbefestigungsanlagen, Spitälern und der großen Zahl mittelalterlicher Wohnhäuser aus Stein, den sogenannten Kemenaten, sind ungewöhnlich viele Bauwerke aus dem Mittelalter überliefert. Der mit dem Stadtwahrzeichen, einem vergoldeten Reichsadler, gekrönte Marktbrunnen ist der größte und älteste erhaltene in Deutschland und gilt als eine der bedeutendsten Bronzegussarbeiten der Romanik. 

Impressionen

  • Kaiserpfalz

    Mit ihrer umfangreichen Ausstellung zur Geschichte des Wanderkaisertums und herausragenden Kunstschätzen ist die Kaiserpfalz ein „Muss“ für jeden Goslar-Besucher. Die zwischen 1040 und 1050 unter Heinrich III. errichtete Kaiserpfalz ist ein einzigartiges Denkmal weltlicher Baukunst. Über 200 Jahre wurde hier auf zahlreichen Reichs- und Hoftagen deutsche und europäische Geschichte geschrieben. Die südlich anschließende Pfalzkapelle St. Ulrich birgt unter einer Grabplatte mit der Darstellung Heinrichs III. das Herz des 1056 gestorbenen Kaisers. Beide Gebäude wurden im späten 19. Jahrhundert umfassend restauriert, der Saal des Kaiserhauses durch den Historienmaler Hermann Wislicenus ausgemalt.

  • Rathaus

    Das Goslarer Rathaus ist ein Jahrhundertbauwerk im ganz speziellen Wortsinn: beginnend in der Mitte des 15. Jahrhunderts mit dem Ostflügel, dessen Arkaden sich zum Marktplatz öffnen, wurde es über mehr als 400 Jahre durch immer neue Anbauten vergrößert.

    Bestimmend für den Gesamteindruck ist allerdings das 16. Jahrhundert, eine Blütezeit Goslars, in der die Hansestadt und Freie Reichsstadt vom Aufschwung des Bergbaus profitierte.

  • Goslarer Museum

    In einer 1514 erbauten Stiftskurie zeigt das Goslarer Museum umfangreiche Sammlungen zu Geschichte und Kunstgeschichte der Stadt sowie zur Geologie und Mineralogie der Region.

    Neben herausragenden Objekten – wie dem bronzenen Krodo-Altar (frühes 12. Jahrhundert), dem Goslarer Evangeliar (13. Jahrhundert), einer Münzsammlung mit weit über 1000 Goslarer Prägungen, der „Bergkanne“ von 1477 und dem Original des Goslarer Brunnenadlers aus dem 14. Jahrhundert – steht auch der Alltag der Stadbürger in zehn Jahrhunderten im Blickpunkt.

  • Zinnfiguren-Museum Goslar

    In einem historischen, restaurierten Gebäude inmitten der Altstadt von Goslar treffen Sie auf Zinnfiguren – Kaiser, Bischöfe, Bergleute etc. – und sie alle erzählen Ihnen ihre Geschichte in Geschichten. Sie zeigen, wo sie wohnen, was sie arbeiten, wo sie tanzen, welche Traditionen sie pflegen und wie sie feiern. Entdecken Sie die einflussreiche und vom Bergbau geprägte Geschichte Goslars und der Harzregion – erleben Sie „en miniature“ die Welterbestätte Bergwerk Rammelsberg, Altstadt von Goslar und Oberharzer Wasserwirtschaft.

Kontakt und Anfahrt

Informationen zum Weltkulturerbe im Harz

Offizielle Website der Welterbestätte

Website der Deutschen UNESCO-Kommission e.V. mit Informationen zum Welterbe im Harz

Harzer Tourismus Verband e.V.

Informationen zur Altstadt von Goslar

Goslar Marketing GmbH:  
Markt 7, 38640 Goslar | Telefon: 05321-78060 | E-Mail: marketing[at]goslar.de | www.goslar.de  

Goslarer Museum:
Königsstraße 1, 38640 Goslar | Telefon: 05321-43394 | E-Mail: goslarer-museum[at]goslar.de 

Kaiserpfalz:
Kaiserbleek 6, 38640 Goslar | Telefon (Kasse): 05321-3119693 | Telefon (Shop): 05321-3119694 | E-Mail: kaiserpfalz[at]goslar.de 

Rathaus Goslar und Huldigungssaal: 
Markt 1, 38640 Goslar | Telefon: 05321-704241 | www.goslar.de

Zinnfigurenmuseum und Lohmühle: 
Klapperhagen 1, 38640 Goslar | Telefon: 05321-25889 | E-Mail: zinnfigurenmuseum.goslar[at]t-online.de | www.zinnfigurenmuseum-goslar.de

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