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Fagus Werk

Das Fagus-Werk wurde 1911 als Ursprungsbau der modernen Industriearchitektur vom Architekten und Bauhausgründer Walter Gropius erbaut.

Der weitsichtige Unternehmer Carl Benscheidt (1858-1947) erteilte Walter Gropius 1911 den  Auftrag ein Fabrikgebäude für seine Schuhleistenfabrik zu errichten, das modernen Gesichtspunkten entsprechen sollte.

Dem Architekten gelang es, einem mittelständischen Betrieb ein völlig ungewohntes, vom Traditionellen abweichendes Erscheinungsbild zu geben. Das Fagus-Werk repräsentiert eine Architekturauffassung, die in der damaligen Zeit erstmals die Bedürfnisse nach Licht, Luft und Klarheit berücksichtigte.

Neben seiner wertvollen Architektur zeichnet sich das Fagus-Werk, neben seiner wertvollen Architektur, durch seinen aktiven Produktionsbetrieb aus. Seit über 100 Jahren werden in diesem bedeutenden Industriebauwerk Fagus-Schuhleisten und heute ergänzend GreCon Mess- und Brandschutzsysteme sowie GreCon Dimter Keilzinkenanlagen produziert.  
Der Name Fagus ist lateinisch und bedeutet  Buche. Buchenholz war früher der bedeutendste Rohstoff für die Schuhleistenfertigung.

Das Fabrikgebäude ist seit 1946 eingetragenes Baudenkmal und wurde ab 1984 umfangreich restauriert.  Im Jahr 2011 wurde das lebende Denkmal Fagus-Werk zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.

Im Zentrum der Produktionsstätte befinden sich im ehemaligen Lagerhaus die umfangreiche Fagus-Gropius-Ausstellung, die Fagus-Galerie sowie das Fagus-Gropius-Café.