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Der Heziloleuchter

Der romanische Leuchter, den Bischof Hezilo 1061 dem Dom stiftete, beeindruckt durch seine Größe und seine Gestaltung: Sechs Meter misst er im Durchmesser. Vergoldetes Kupfer lässt die reich gestaltete Goldschmiedearbeit im Lichterschein erstrahlen. Lateinische Inschriften teilen Botschaften mit, die den Radleuchter als Sinnbild des himmlischen Jerusalem erkennen lassen: die Stadtmauer mit zwölf Türmen, zwölf geöffneten Toren und mit Zinnen, die 72 Kerzen tragen. Der Heziloleuchter ist der älteste und größte von insgesamt vier erhaltenen Radleuchtern des Mittelalters (Azelin- oder Thietmarleuchter im Hildesheimer Dom, Barbarossaleuchter im Aachener Dom und Hartwigleuchter in der Comburger Klosterkirche).

Bis zur Zerstörung des Doms 1945 hing der Heziloleuchter im Langhaus. Nach dem Wiederaufbau des Doms erhielt er seinen Platz über dem Hochaltar. Der Leuchter wurde 2002 bis 2007 aufwändig restauriert und kehrte 2014 an seinen ursprünglichen Platz im Langhaus zurück.  

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