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Das Taufbecken

Das spätromanische bronzene Taufbecken entstand um 1226, vermutlich in einer Hildesheimer Werkstatt. Als sein Stifter wird der Hildesheimer Dompropst Wilbrand von Oldenburg-Wildeshausen vermutet. Der imposante Bronzeguss ist 1,70 Meter hoch und hat einen Durchmesser von 96 Zentimetern. Seine ausdrucksstarke, dekorative Bildsprache deutet bereits auf gotische Stilelemente hin. Die symbolhaften Bilder sind dem Thema Taufe gewidmet und in vollendeten Proportionen gefertigt. Vier kniende Figuren, die die vier Paradiesflüsse symbolisieren, tragen den Taufkessel.

Bis ins 17. Jahrhundert stand das Taufbecken im westlichen Teil des Mittelschiffes. 1653 wurde es in die Georgskapelle des nördlichen Seitenschiffes versetzt. Nach der Sanierung im Jahr 2014 ist es an seinen ursprünglichen Standort im westlichen Mittelschiff zurückgekehrt.  

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